§ 1 · Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Florian Weise (FloW Software, Rosenstraße 11, 29439 Lüchow) als Anbieter von Kalendrix und seinen gewerblichen Auftraggebern. Kalendrix richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB) und juristische Personen. Verbraucher-Verträge sind nicht vorgesehen.
§ 2 · Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch die Annahme eines Angebots in Textform (E-Mail) oder durch die Aktivierung eines Zugangs über mein-kalendrix.de zustande. Mit Aktivierung erkennt der Auftraggeber diese AGB an.
§ 3 · Leistungsumfang
Der Anbieter stellt Kalendrix als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung: ein Online-Buchungs- und Terminverwaltungssystem mit Mitarbeiter- und Leistungsverwaltung, Online-Buchungswidget, Kalender-Synchronisation (u. a. Google, ICS-Abo), optionalen SMS-Erinnerungen und optionaler Online-Zahlung. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils im Tarif vereinbarten Plan-Stufe (Starter, Professional, Business) und der zum Vertragsschluss veröffentlichten Produktbeschreibung auf mein-kalendrix.de.
§ 4 · Vergütung
Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Plan gemäß der jeweils gültigen Preisliste auf mein-kalendrix.de und wird monatlich im Voraus in Rechnung gestellt. Transaktions- und Drittanbieter-Entgelte (z. B. Zahlungsgebühren von Mollie, SMS-Kosten) können gesondert anfallen. Der Anbieter nutzt ggf. die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG; in diesem Fall wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
§ 5 · Verfügbarkeit, Wartung
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel an (geplante Wartungsfenster ausgenommen). Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und vorab angekündigt.
§ 6 · Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm bzw. seinen Endkunden eingegebenen Daten verantwortlich, insbesondere für die Einholung erforderlicher Einwilligungen seiner Endkunden. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln.
§ 7 · Datenschutz, Auftragsverarbeitung, Dienstleister
Soweit der Anbieter im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten von dessen Endkunden verarbeitet (Buchungsdaten), handelt er als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO; ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) wird auf Anfrage geschlossen. Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.
Eingesetzte Dienstleister: Hosting in einem Rechenzentrum in Deutschland; Zahlungsabwicklung über Mollie (Mollie B.V., Niederlande, EU); SMS-Versand über seven.io (Deutschland); optionale WhatsApp-Erinnerungen über Meta / WhatsApp Business Platform (nur mit Einwilligung des Endkunden); optionale Kalender-Synchronisation mit Google (nur nach ausdrücklicher Verbindung durch den Auftraggeber). Einzelheiten und Rechtsgrundlagen sind in der Datenschutzerklärung aufgeführt.
§ 8 · Geistiges Eigentum, Datenexport
(1) Die vom Auftraggeber bzw. seinen Endkunden eingegebenen Daten (Buchungen, Stammdaten, Konten) verbleiben im Eigentum des Auftraggebers und werden auf Wunsch in einem maschinenlesbaren Format bereitgestellt (Art. 20 DSGVO).
(2) Software, Module und Funktionen von Kalendrix verbleiben im Eigentum des Anbieters. Der Auftraggeber erhält für die Vertragslaufzeit eine einfache, nicht-übertragbare, nicht-ausschließliche Nutzungslizenz.
§ 9 · Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Im Übrigen haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit; bei einfacher Fahrlässigkeit nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust aufgrund fehlender Sicherungen auf Auftraggeber-Seite ist ausgeschlossen.
§ 10 · Laufzeit, Kündigung
Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden, sofern keine längere Laufzeit individuell vereinbart wurde. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bei Vertragsende erhält der Auftraggeber auf Wunsch einen Export seiner Daten gemäß § 8 (1).
§ 11 · Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Kaufleute ist der Sitz des Anbieters. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.